EINE APP FÜR DIE JUGEND – eine sinnvolle Investition für Bayern?
Die Idee, eine Jugendapp für Bayern einzuführen, wird lokal und regional immer wieder intensiv diskutiert. An die Entwicklung einer App sind unterschiedliche Hoffnungen und Erwartungen geknüpft, wie z.B. der Wunsch nach einer digitalen Plattform, über die sich Jugendliche niederschwellig, zielgruppengerecht und unmittelbar informieren oder auch beteiligen können. Das JFF – Institut für Medienpädagogik geht in Kooperation mit dem BJR – Bayerischer Jugendring der Frage nach, ob und unter welchen Bedingungen eine solche App in Bayern ein Erfolg sein kann.
Neben einer Analyse bestehender Angebote steht im Projekt vor allem die Partizipation junger Menschen selbst im Vordergrund. Der Erkenntnisprozess ist partizipativ angelegt und soll vielfältige Lebensrealitäten, Interessen und Bedürfnisse von Jugendlichen sichtbar machen. Wir wollen gemeinsam, im direkten Austausch mit den Jugendlichen herausfinden, was eine App braucht, damit diese ihnen einen Mehrwert bietet. Also ist eine der Kernfragen, der wir nachgehen möchten: Was wünschen sich Jugendliche für eine App, damit sie diese gern nutzen?
Das Forschungs-Praxis-Projekt „App für die Jugend?“ gliedert sich in mehrere Phasen, die wissenschaftliche Forschung und praxisorientierte Ansätze verbinden:
Mit diesem mehrstufigen Ansatz wird im intensiven Austausch mit Jugendlichen und Fachkräften die Grundlage für eine potentielle Entwicklung einer Jugendapp für Bayern geschaffen. Als Gelingensbedingung gilt dabei die Berücksichtigung der Bedürfnisse und Interessen der jungen Menschen und ihre aktive Beteiligung.
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.
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